Der Auerhahnweg beginnt am Wanderparkplatz Remsbach, wo eine Infotafel über das Auerhuhn die Besucher willkommen heißt. Auch auf dem weiteren Weg gibt es immer wieder Installationen und Informationstafeln, die dem Wanderer das Leben dieser besonderen Tiere näher bringt. Der Weg führt über schmale, naturnahe Pfade, die sich durch lichte Wälder und offene Flächen schlängeln, vorbei am Naturpark Augenblick, dem Unterfalkenhof (hier gibt es eine Picknickhütte mit Getränkestation und Toilette) und durch das idyllische Eichbachtal, das im Sommer von Heidelbeersträuchern gesäumt wird. Über den Anstieg am Pfarrwald und vorbei am Remsbachhof geht es schließlich zurück zum Ausgangspunkt. Rastplätze, Aussichtspunkte und Himmelsliegen laden unterwegs immer wieder zum Verweilen ein.
Autorentipp
Alternativer Startpunkt in der Ortsmitte (am Ende der Talstraße) ist bei Anreise mit dem ÖPNV empfehlenswert.
Wegbeschreibung
Beim Wanderparkplatz Remsbach gibt es einen Naturpark Infostern mit einer großen Übersichtskarte und Infos über das Wandergebiet und die Freizeitangebote. Der Auerhahnweg beginnt etwas unterhalb bei der Bushaltestelle. Dort befindet sich auch gleich die erste Infotafel zum Auerhuhn, dem größten Hühnervogel Europas. Der Weg führt über die Straße gleich links auf einem schmalen Pfad leicht bergauf, an einem bäuerlichen Anwesen vorbei und hinein in einen kleinen Wald. Schon nach wenigen Minuten verlassen wir den Wald wieder und ein Blick Richtung Sulgen und bis hin zur schwäbischen Alb wird frei. Beim Naturpark AugenBlick, einer Sitzgruppe mit Panoramatafel kann man die tolle Fernsicht genießen und sich ins Gästebuch eintragen, welches unter der Sitzbank befestigt ist. Der Weg führt nun Richtung Norden weiter über naturbelassene und teils einsame Wege. Wenn man beim Sulzbachblick aus dem Wald heraustritt empfiehlt es sich kurz stehen zu bleiben und die Aussicht in das Sulzbachtal (Lauterbach) genießen. Weiter geht‘s zum Auerhahnbalzplatz, hier gibt es neben Infos zur Auerhahnbalz auf Knopfdruck sogar den Balzgesang des Auerhahns zu hören. Auf der Himmelsliege daneben kann man den Blick schweifen lassen. Wenige Meter weiter - kurz vor dem Unterfalkenhof - gibt es beim überdachten Rastplatz eine Getränkestation sowie eine Komposttoilette.
Beim Abzweig Klausenhof gibt es die Möglichkeit links auf die AugenblickRunde abzuzweigen. Diese führt über offene Flächen und Äcker ohne nennenswerte Steigungen zur Remsbachhöhe und durch den Ferienpark zurück zum Start.
Wer auf dem Auerhahnweg bleibt geht hier weiter geradeaus talwärts und dann nach einem kurzen Stück asphaltierten Weges in den Wald und wieder bergauf bis auf die Höhe. Eine geschnitzte Bank mit schöner Aussicht bietet sich zur Rast an. Weiter geht es auf der Höhe leicht talwärts bis zum Auerhuhn-Nest beim Waldsportplatz, einem überdimensionalen Nistplatz mit Informationen zum Gelege und zur Jungenaufzucht.
Es folgt ein steilerer Abstieg zum Auerhahn-Schlafplatz mit Fernrohr und Himmelsliege. Dann geht es weiter steil hinab durch den Wald bis ins Eichbachtal mit seinen zahlreichen Heidelbeersträuchern – der Hauptnahrungsquelle der Auerhühner - und anschließend über das Eichbachbrückle.
Bei der kleinen Wendeplatte am Ende der Talstadt ist nochmals eine Übersichtstafel für Wanderer, die hier im Ort mit der Wanderung beginnen. Wer eine Stärkung braucht ist von hier aus auch in wenigen Minuten in der Ortsmitte, wo sich mehrere Gaststätten befinden.
Der folgende Aufstieg durch den Pfarrwald über das Sommermoos ist steil, aber es gibt immer wieder schöne Ausblicke und bei der Wassertretanlage kann man sich erfrischen. Eine Sitzgruppe lädt zum Verweilen ein. Der Auerhahnweg weiter bergauf zum Remsbachhof, in dem einst der Kaiser übernachtet hat, wenn er hier auf Auerhahnjagd ging und dann zum Wanderparkplatz beim Ferienpark. Dort gibt es auch eine Gaststätte um sich abschliesend auszuruhen und zu stärken.
Ausrüstung
Gutes Schuhwerk wird empfohlen.